Nein zur Lohnkürzung

Die Stadt Winterthur muss sparen. Der Stadtrat plant ein Sparpaket mit dem zentralen Element einer Lohnkürzung von 2% beim Personal. Insgesamt soll das Personal für die Hälfte des Sparpaketes aufkommen, was 15 Millionen Franken entspricht. Dies ist unverständlich in Anbetracht der Sparmassnahmen, die das Personal bereits jetzt betreffen.

Wir erinnern uns:

  • Das Personal trägt 12 Millionen Franken zum Sparpakte Effort14+ bei (das sind rund 25% aller Einsparungen).
  • Es wurden 38 Stellen abgebaut, und das in einer Situation, in welcher die Bevölkerung wächst (Bevölkerungswachstum seit 2003 13,3%, Zunahme Beschäftigungsumfang seit 2003 8.2%) und die Ansprüche an die Verwaltung stetig steigen.
  • Nicht nur gab es seit 2012 keine Lohnanpassungen. Vielmehr hat das Personal Ende Monat weniger im Portemonnaie, da es auch noch einen erheblichen Beitrag zur Sanierung der Pensionskasse leistet.
  • Vergessen wir nicht das neue Parkplatzregime, das für viele Mitarbeitende der Stadt  eine reale Lohnreduktion von bis zu 100 Franken pro Monat bedeutet.

Der Druck auf das Personal ist sehr gross  – Stress und Unzufriedenheit steigen. Ein Lohnabbau wird diesen Trend verstärken mit der Konsequenz, dass die Schmerzgrenze der Mitarbeitenden überschritten wird und die Stadt Winterthur definitiv keine attraktive Arbeitgeberin mehr ist. Bereits jetzt bestehen verschiedentlich erhebliche Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu rekrutieren.

Eine Lohnkürzung ist nicht akzeptabel!

Gemeinsam sagen wir NEIN zu diesen Sparplänen

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FAKTEN:

Soviel mussten die Mitarbeitenden bereits beitragen:

Faktenblatt des PVW_November 2013 (2)

So will der Stadtrat sparen (offizielle Präsentation)

20140617 Präsentation MK